Die Steuerdebatte in Visp ist lanciert – durch unsere Forderung nach finanzieller Entlastung der Visperinnen und Visper. Dabei ist es uns wichtig zu betonen: Die Erhöhung der Indexierung auf 176 Prozent ist keine klassische Steuersenkung, sondern ein im kantonalen Steuergesetz verankerter Ausgleich der Teuerung - insbesondere zugunsten von tiefen bis mittleren Einkommen.
Wir fordern, diesen Inflationsausgleich mit einer gezielten Senkung des Gemeindesteuer-Koeffizienten von 1.10 auf 1.00 zu kombinieren. Letztere bringt eine proportional wirkende Entlastung von rund 9 Prozent für alle Steuerzahlenden. Die vielen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung zeigen: Unser Anliegen ist breit abgestützt. Angesichts der sehr guten Finanzlage ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Steuerlast in Visp gezielt zu senken – verantwortungsvoll und sozialverträglich.